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Mehr als 44 Krippen finden im Ausstellungsraum in der Bibelwelt Salzburg Platz. Eine Spieluhr, fix fertige Krippen zum Zusammenklappen, große Krippenberge hinter Glas oder winzige Krippen eingebettet in hübsche Spanholzdöschen oder Federschachteln: der Ideenreichtum der Sammlerin und Krippenbauerin Isabella Schönauer kennt keine Grenzen. In jeder Krippe glitzert und leuchtet es, unzählige kleine Lämpchen werfen ihr Licht auf den Glitzerstaub und lassen die dargestellten Szenen strahlen.
Beim genauen Betrachten fallen unweit der Heiligen Familie häufig besondere Figuren auf. So eilt der „Wiagaltrager“ mit einer Wiege auf dem Rücken zum neugeborenen Kind, der „Leinwandtrager“ bringt Windeln, die ein Baby natürlich braucht. Ganz klein und trotzdem wunderbar detailreich gearbeitet steht der „Juchzerer“ auf einem Hügel: Er jauchzt vor lauter Freude über Christi Geburt.
Gerne kombiniert Schönauer das Heilige mit Volkskultur, integriert den Ort, an dem sie lebt, in die Krippe. Ein heimisches Brauchtum ist etwa der Umzug der Glöckler. Die Schönperchten und guten Lichtgeister ziehen mit ihren leuchtenden Kappen ebenso durch eine von Isabella Schönauers Krippenlandschaften wie in der Bad Ischlerkrippe peruanische Figuren als Flinserl und Trommelweiber unterhalb der Heiligen Familie Fasching feiern.bam
Krippenausstellung bis 2. Februar in der Bibelwelt Salzburg, Plainstraße 42A, Salzburg. Öffnungszeiten: Mo., Do., Fr., Sa., 10–18 Uhr, So. u. Feiertage, 11–18 Uhr. 25. 12. u.
1. 1. geschlossen. www.bibelwelt.at
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