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Die Idee ist entstanden, weil Leute aus Jochberg bei uns angefragt haben, ob wir einen derartigen Dienst anbieten“, erzählt Astrid Fröhlich, Obfrau der Vinzenzgemeinschaft Jochberg. Für viele sei es nicht mehr leistbar, für dringende Wege wie Arztbesuche, lebensnotwendige Erledigungen oder Therapien ein Taxi zu rufen. „Um zu helfen, sind wir eine Zeit lang mit unseren privaten Autos gefahren, doch das ist auf Dauer nicht möglich. So ist der Wunsch aufgetaucht, ein eigenes Auto für den Fahrdienst anzuschaffen, doch das muss natürlich auch finanziert werden.“
Erfreulicherweise erklärte sich der Vertreterstammtisch Kitzbühel (im Bild mit Obfrau Astrid Fröhlich bei der Scheckübergabe) bereit, die Mittel für das Fahrzeug zur Gänze bereitzustellen. Der gemeinnützige Verein hat es sich zum Ziel gesetzt, Not leidenden Kindern, Familien und Hilfsorganisationen in der Region Kitzbühel unter die Arme zu greifen. Den Parkplatz stellt die Gemeinde Jochberg zur Verfügung. Die Organisation und den Einsatz der ehrenamtlichen Fahrerinnen und Fahrer sowie eine Vollkaskoversicherung übernimmt die Vinzenzgemeinschaft.
„Für den Dienst haben sich neben unseren Mitgliedern auch zehn Leute aus dem Ort gemeldet“, freut sich die Obfrau.
Kürzlich war es soweit. Das VINZIsMOBIL wurde von Pfarrer Manfred Hagauer feierlich gesegnet. Christoph Wötzer, Präsident der Vinzenzgemeinschaften Tirol und Österreich, freute sich über den „Neuzugang“: „Damit ist die jüngste und im Bezirk Kitzbühel einzige Vinzenzgemeinschaft ein Vorzeigemodell, das den Bedürfnissen von älteren oder in ihrer Bewegung eingeschränkten Menschen entspricht.“
Jochbergs Pfarrer Manfred Hagauer segnete das neue VINZIsMOBIL
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