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Das Heilige Jahr der katholischen Kirche ist für etliche in Österreich ansässige Ordensgemeinschaften auch ein Jahr der runden Jubiläen. Sie feiern heuer mit Festen, Gottesdiensten und Ausstellungen – so etwa die Schulbrüder (Brüder der Christlichen Schulen), die das 300-Jahr-Jubiläum ihrer Anerkennung als Kongregation begehen. Ebenfalls vor drei Jahrhunderten wurde die Mary-Ward-Schule in Krems gegründet.
Bei den Pallottinern gedenkt man des 175. Todestages des heiligen Vinzenz Pallotti. Die Franziskanerinnen von Vöcklabruck feiern 175 Jahre des Ordens, die Steyler Missionare und die Oblaten des hl. Franz von Sales ihre 150-Jahr-Jubiläen. Bei den Jesuiten gedenkt man der Heiligsprechung von Petrus Canisius und seiner Erhebung zum Kirchenlehrer vor 100 Jahren. Die Passionisten feiern 100 Jahre ihrer Seelsorge am Wallfahrtsort Maria Schutz am Semmering, die Missionsschwestern vom Kostbaren Blut das 90-jährige Bestehen ihres österreichischen Klosters in Wernberg bei Villach. Vor 50 Jahren wurde die Johannesgemeinschaft im Priorat Maria Königin mit Sitz in Marchegg (NÖ) gegründet. Das vom Göttweiger Abt Clemens Lashofer initiierte Benediktinerpriorat St. Josef in Maria Roggendorf besteht seit 20 Jahren.
Gleich vier Gründergestalten von Ordensgemeinschaften wurden im Jahr 1825 geboren und würden heuer ihren 200. Geburtstag feiern: Eugénie Smet (Kongregation der Helferinnen), Sr. Maria Theresia Scherer (Kreuzschwestern), Abbé Victor Braun (Herz-Jesu-Schwestern) und der Vorarlberger Abt Franz Pfanner (Missionare von Mariannhill, Missionsschwestern vom Kostbaren Blut).
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