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Vatikanstadt. Wie im Oktober angekündigt hat Papst Franziskus vergangenen Samstag in einem feierlichen Gottesdienst im Petersdom 21 Geistliche – vorrangig aus dem Globalen Süden – zu neuen Kardinälen ernannt. Mit einem Durchschnittsalter von 62 Jahren sind die 21 neuen Papstberater vergleichsweise jung, bis auf den Senior Angelo Acerbi, der nächstes Jahr 100 wird.
Bunt, weltoffen und vielfältig wirkt die Riege der Kardinäle, die der Papst beim zehnten Auswahlverfahren seit seiner Wahl 2013 berufen hat. Damit hat er auch deutliche Weichen für die nächste Papstwahl gestellt Von den jetzt 253 Kardinälen sind 140 unter 80 Jahre alt und damit bei einem kommenden Konklave wahlberechtigt. Sie stammen aus mehr als 70 Ländern der Erde, darunter der Belgrader Erzbischof Ladislav Nemet. Er lebte als Mitglied der österreichischen Provinz der Steyler Missionare von 1994 bis 2004 in Österreich.
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